Das marmorierte Gehäuse der Orgel, eine dreitürmige Anlage mit zwei Zwischenfeldern und hohem Mittelteil, stammt aus der Mitte des 18. Jhdt. Das Orgelwerk ist jüngeren Datums und stammt von Dietmann-Thierauf (Lichtenfels, 1952).
Zwischen dem Marienaltar und dem Chorbogen steht ein Taufbecken aus Sandstein, möglicherweise aus dem späten 15. oder frühen 16. Jhdt., doch wahrscheinlicher aus der Zeit des obersten Turmgeschosses, also Mitte 17. Jhdt. Es besteht aus einem schlichten, (nach-?)gotischen Taufstein in achtkantiger Kelchform. Das Becken ist zweistufig: Unten, über einer Wulst, sind durchkreuzte, querrechteckige Felder, im oberen Teil, etwas vorspringend, annähernd quadratische, ebenfalls durchkreuzte Felder plastisch herausgearbeitet.
Quellen
- Inventarverzeichnis der Pfarrei Ebing (erstellt von Dr. Peter Schwarzmann)
- Bayerische Kunstdenkmäler, Landkreis Staffelstein, München 1968, S. 99-101
- Realschematismus des Erzbistums Bamberg, Bamberg 1960, Bd. 1, S. 681-684