An der Nordwand des Kirchenschiffs unterhalb der Empore steht ein hl. Antonius (19. Jhdt.) in Franziskanertracht. In der linken Hand hat er einen Palmzweig, auf der Rechten liegt ein Buch, auf dem wiederum das segnende Christuskind sitzt.
Zwischen Empore und Kanzel befinden sich Figuren des hl. Sebastian (Mitte 18. Jhdt., wahrscheinlich von Martin Mutschele), stehend, an einen knorrigen Stamm gefesselt, und des hl. Jakobus (um 1760/70), der sich mit der Rechten auf einen Pilgerstab stützt und mit der Linken ein auf seiner Hüfte abgestütztes Buch festhält. Der hl. Jakobus trägt Pilgerkleidung: Hohe, vorne spitze Stiefel, ein langes Gewand, einen goldenen, rot gefütterten Mantel und ein braunes Schultermäntelchen sowie einen breitkrempigen Hut auf seinem Rücken und eine Flasche an seiner rechten Seite.
Rechts der Kanzel steht eine Skulptur des hl. Bruders Konrad (1946, Fa. Bauer, Bamberg).
Die Südwand wird dominiert von einem hohen Kreuz aus Holz (zweite Hälfte des 19. oder frühes 20. Jhdt.). Der verbreiterte hohe Sockel im unteren Drittel dient als Hintergrund für die davor stehende Marienstatue. Am unteren Ende der Konsole hängt ein geflügelter Engelskopf.
Der etwa lebensgroße Christuskorpus (nach 1775, wahrscheinlich von Martin Mutschele) ist deutlich älter als das Kreuz und die beiden anderen Skulpturen. Es könnte sich um den Corpus eines ehemaligen Triumphkreuzes handeln.
Links neben der Empore befindet sich eine Skulptur des hl. Wendelin (nach 1775, wahrscheinlich von Martin Mutschele). Der Heilige hält mit beiden Händen eine Hirtenschippe quer vor seinem Körper. Zu seinen Füßen liegen ein Schaf und ein Rind.
In der Vitrine unterhalb der Empore stehen drei Figuren (18. Jhdt., im Besitz der polit. Gemeinde), die sich ehemals in der Flurkapelle südlich von Ebing befanden (jetzt durch Kopien ersetzt). Es sind dies der hl. Jakobus in Pilgerkleidung, mit Pilgerstab in der Rechten, Flasche am Gürtel, aufgeschlagenem Buch und einem breitkrempigen Pilgerhut, an dessen Vorderseite eine Pilgermuschel geheftet ist, Christus an der Geißelsäule und der hl. Wendelin in Hirtentracht, mit Hirtenschippe, hinter ihm ein Baumstumpf und zu seinen Füßen ein kleines Rind.
Um das Kirchenschiff herum hängen im Uhrzeigersinn 14 Kreuzwegstationen (Öl auf Leinwand, 19. Jhdt.) im nazarenischen Stil mit stark historistischen Zügen.
Von dem um 1960 noch vorhandenen barocken Gestühl ist nichts mehr erhalten, ebenso sind die beiden ursprünglich vorhandenen Beichtstühle aus der Zeit um 1730 weggekommen. Der jetzige, barockisierende Beichtstuhl ist neu. Für den Volksaltar wurden Teile der 1976 entfernten Kommunionbank wiederverwendet. Diese stammte aus der Zeit um 1766.
